Our Blog

Warum Content Marketing Konzepte leider immer häufiger scheitern

Die aktuelle Studie des Online-Vermarkters Ligatus an rund 100 Marketingverantwortlichen zeigt eine Tendenz, die wir seit einigen Jahren beobachten. Content Marketing wird für viele Unternehmen zum Synonym für „kostengünstige Kommunikation“. Der Mitarbeiter oder Praktikant bekommt eine Kamera in die Hand, schreibt Posts von anderen ab oder denkt sich sinnlose Videos aus. Das alles wird auf den eigenen Kanälen publiziert, das ist günstig und mittlerweile für jeden einfach zu realisieren. Viel hilft viel als Maxime.

Alle sind zufrieden, klopfen sich gegenseitig auf die Schultern aber sie erreichen damit nur die, die ohnehin die eigenen Kanäle nutzen oder irgendwann mal geliket haben.

 

Die Wahrnehmung und damit der Effekt für die Marke ist fast bei null. Um die Abrufzahlen zu heben werden findige Agenturen engagiert, die Likes und Sharezahlen mit dubiosen Methoden nach oben treiben. Nur haben weder die Inhalte noch die erreichten Personen irgendeine Relevanz. Es entstehen ebenso dubiose Netzwerke aus arabisch- und indisch-sprechenden Menschen, die einige Cents für liken bekommen. Wer es nicht glaubt soll z.B. mal bei Facebook Links kaufen, wer sich da dann zum liken trifft ist unfassbar.

Nach der oben erwähnten Studie nutzen rund 32 % der befragten deutschen Unternehmen bereits sei 2012 das Instrument des Content Marketings. Immerhin wollen rund 54 % der Unternehmen damit Neukunden gewinnen. Die Studie sagt weiter, dass zwar vielen Unternehmen damit zusätzlich Reichweite generieren wollen, doch dass den allermeisten dazu die richtige Strategie fehlt.

53% der Befragten verteilen ihren Content über Werbung auf Sozialen Netzwerken, Newsletter-Werbung betreiben rund 49 % und 44 % setzt auf Content-Promotion über Anzeigen. Interessant ist die Tatsache, dass 38 % auf Influencer-Kooperationen setzen. Auch so eine Falle.

Was fehlt aber unserer Meinung nach zum Erfolges führt sind Kooperation mit Massenmedien und durchdachte Strategien. Solange dass Thema weiter nur durch die Brille von Werbeagenturen, PR- und Media Agenturen und Vermarktern gesehen wird, wird es nicht zum Erfolg.

Wir stehen für ein Relevanz-orientiertes Content-Modell dass Themen, Marken und Medien vereint und unsere Erfahrung der vergangenen 15 Jahre mit diesem Modell gibt uns Recht. Billig ist eben nicht gleich gut, sondern in der Kommunikation am falschen Ende gespart und schlimmstenfalls schädlich für die Marke.